Passionsandachten

 

Einladung zur Frühschicht

 

Wir auf dem Maifeld haben die gute Tradition ökumenischer Frühschichten in der Passionszeit.

Kommen Sie doch auch und machen Sie mit, wenn wir in aller Frühe in der Passionszeit miteinander Gottesdienst feiern und miteinander frühstücken!

Wir treffen uns jeden Freitag in der Passionszeit um 6 Uhr im Evangelischen Gemeindezentrum in Polch

Nach der Andacht, um ca. 6.30 Uhr, gibt es ein gemeinsames Frühstück. Essen und Getränke stellen die Kirchengemeinden.

 

2017

 

Ich bin, weil du bist

Ökumenische Frühschicht zum Hungertuch 2017

 

Es gehört zum Wesen des Menschseins, Teil eines Beziehungssystems zu sein. Damit ist aber über Inhalt und Qualität menschlicher Gemeinschaften noch nichts gesagt. Das aktuelle Hungertuch des nigerianischen Künstlers Chidi Kwubiri weist uns darauf hin, wie Menschen einander näher kommen und Zukunft gestalten können. Wir können auf Augenhöhe einander begegnen. Gegenseitige Teilhabe kann unser Zusammensein bestimmen. Darin entdecken wir den Willen Gottes, so wie die Bibel ihn uns vermittelt. In den ökumenischen Frühschichten wollen wir uns mit diesen Inhalten auseinandersetzen.

 Ingo Schrooten

 

2016

 

Niemand kann zwei Herren dienen.

Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon (Mt 6,24)

Ökumenische Frühschicht zum Hungertuch 2015

 

Gold tötet:

Der große goldene Stein in der Bildmitte erinnert an einen Meteorit, der bald auf der Erde aufschlägt und Zerstörung bewirkt. Die Erde, unten im Bild, zeigt schon deutliche Spuren von Zerstörung: nur noch Grau ist erkennbar, das Einzige, was von der Farbigkeit von Wasser und Land, Pflanzen und Tieren, übrig geblieben ist. Und ebenso ist der Himmel,oben im Bild, nur noch grau. Die Luft ist verschmutzt. Die Gier nach Gold und Geld, nach der Verwertung von allem und jedem auf unserer Welt, hat unglaubliche Zerstörung angerichtet. Ganze Kulturen wurden ausgelöscht. Und auch aktuell ist die Gier nach Gold und Geld verantwortlich für die Verwüstung von Lebensräumen, für Krieg, Vertreibung, Ausbeutung und Armut.

 

Die Herrlichkeit Gottes

Das halbabstrakte Bild des chinesischen Künstlers Dao Zi lässt aber auch einen anderen Blick zu: In der christlichen Kunst dient Gold oft zur Darstellung des Heiligen. Der große goldene Stein, ein Stein des Anstoßes, der zum Eckstein wird, weist uns auf die Herrlichkeit Gottes hin, auf die Ausstrahlung des Messias Jesus, auf das Strahlen unserer Hoffnung. Gottes Versprechen, dass die Welt Heimat wird für jedes Geschöpf, dass jeder und jede das bekommt, was sie braucht, wird Wirklichkeit: „Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde. Ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem. Ihre Mauer ist aus Jaspis gebaut und die Stadt ist aus reinem Gold, wie aus reinem Glas.“ (Off 21,1.2.18)

 

Ingo Schrooten