Dieser ökumenische Gottesdienst ist eine kleine neue „Tradition“ auf dem Maifeld. Wir bereiten ihn in einer ökumenischen Gruppe vor, weil wir wissen, dass Ökumene von der Zusammenarbeit der Vielen an der Basis lebt.

Eine sehr alte Tradition

 

Wir pflegen damit eine sehr alte Tradition. An Maria Lichtmess (2.Februar) wird der Weihnachtsfestkreis feierlich abgeschlossen. Das neue Jahr beginnt. Und allen soll deutlich gemacht werden: Wir nehmen die Weihnachtsbotschaft mit in den Alltag. Der Messias Jesus ist gekommen. Gott lässt seine Botschaft “Frieden für die Welt“ unüberhörbar verkündigen. Gottes Licht scheint in der Welt.

 

Lichtzeichen in einer kalten Welt

 

In der St. Georgskapelle auf dem Polcher Friedhof, einer der ältesten Kapellen auf dem Maifeld, beginnen wir in dem nur von Kerzen erleuchteten Raum. Die mal getragenen, mal festlich und fröhlich klingenden Melodien des Blockflötenensembles „Viva la musica“ geben dem Gottesdienst seine besondere Atmosphäre.

 

Nach der Kerzensegnung ziehen wir in einer Prozession mit unseren Lichtern aus der Kirche hinaus in die Welt. Natürlich wissen wir, dass die „Weihnachtsstimmung“ schon lange verflogen ist. Wir sind aber der Überzeugung, dass die alte Tradition eine wichtige Bedeutung transportiert: Die weihnachtliche Friedensbotschaft muss in die Welt getragen werden. Und es ist gut, dass wir diesen Gottesdienst ökumenisch feiern. Wir freuen uns sehr, wenn viele mitfeiern.

 

Text Ingo Schrooten Fotos: Christian Schüler